Essbare Stadt Lübeck Vorwerk-Falkenfeld

Wikipedia sagt: Essbare Stadt nennen sich eine Reihe von Projekten für die Nutzung urbanen Raums zum Anbau von Lebensmitteln. Die Lebensmittel können dabei sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein. Da die Anbauflächen anders als auf dem Land meist sehr begrenzt sind, umfassen die Aktivitäten im Rahmen der Essbaren Stadt vielfach auch vertikale Elemente wie die Nutzung von Balkonen, Wänden oder Dachflächen. Der Platzmangel macht es notwendig, die Flächen mehrfach genutzt zu bewirtschaften. So sind mit dem Nahrungsmittelanbau oft auch Aktivitäten der Freizeitgestaltung und der Landschaftsgestaltung verbunden. So werden Teile von Freizeitflächen wie Fußgängerzonen, Parks und Spielplätze mit essbaren Pflanzen bepflanzt. Die Trennung von Produktion und Distribution der Lebensmittel wird dabei aufgehoben, wenn diese öffentlich zugänglich sind und von allen Nutzern dieser Flächen beerntet werden dürfen. Bei einem Anbau durch die Stadtbewohner selbst entfällt die Trennung von Produzent und Konsument. Mit dem Anbau werden Ansätze zur Bildung und Inklusion von Bevölkerungsgruppen erhofft. Die Projekte einer Essbaren Stadt haben daher häufig gesellschaftspolitische und soziale Ziele, die mit der Lebensmittelproduktion verbunden werden.


Dazu Ingrid Bauer aus dem Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck: „Wir streben an, einen Teil der öffentlichen Grünflächen zu einem Garten für die Bürgerinnen und Bürger werden zu lassen.“


Nun wollen wir vom Flechtwerk Falkenfeld mit dem Naturhof der Schule Falkenfeld einen Anfang wagen, für den essbaren Stadtteil. Die Resonanz bei Nachbarn und der Schulfamilie war so groß, dass die Rufe nach einer Ausweitung auf den Stadtteil Falkenfeld / Vorwerk immer lauter wurden. Die ersten Gespräche und Planungen für Aktionen 2019 sind erfolgreich gelaufen. Für die Öffentlichkeit findet nun am 01.11. 2018 eine erste Info Veranstaltung statt, siehe Plakat oben.  Unterstützer und Interessierte sind HERZLICH WILLKOMMEN. 


April 2019

Sie scheinen zu treiben ! Yeah,yeah, selbst der von "Idioten" abgebrochene Apfelbaum wehrt sich, und treibt aus.

30.10.2018 Die ersten 6 Obstbäume wurden Gepflanzt

Auf dem Gelände  in der Langeneßallee wurden vom Lübecker Bauverein 5 Äpfel-, und ein Birnenbaum mit Unterstützung vom Verein Hanse Obst e.V. gepflanzt. Heinz Egleder konnte die anwesenden  Anwohner, Gäste und Schüler der Schule Falkenfeld mit seinen Geschichten zu Apfelbäumen begeistern. Die Schüler durften alle mit anpacken, und gute Wünsche der Schüler wurden an die jungen Bäumen in Form eines Apfels aus Papier gehängt. Für die fleißigen "Arbeiter" spendierte der Verein Hanse Obst noch Apfelsaft, und der Lübecker Bauverein "süße Leckereien".  

Besonderer Dank geht an die Klassenlehrerinnen Monika Daberkow und Marietta Pieper der 1. Klassen an der Schule Falkenfeld. In kürzester Zeit wurden mit den Schülern zwei Lieder eingeübt und bei der Pflanzung vorgetragen. Der Text des 2. Liedes wurde von Frau Daberkow extra zu diesem Anlass getextet.

Für die nächsten Jahre haben die 1. Klassen auch die Patenschaft für die sechs jungen Bäume übernommen, das freut uns besonders. Junge Schüler und junge Bäume gehen die ersten, wichtigen Jahre GEMEINSAM.  

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Die Rechte an dem Text liegen bei Monika Daberkow, gerne stellen wir einen Kontakt her.
Lied vom Apfelbaum.pdf
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